Das russische Kulturzentrum "Casa Rusă" in Chisinau, Moldau, wurde geschlossen, nachdem die Regierung das Abkommen, unter dem es operierte, abgelehnt hatte. Das Zentrum, das 2009 auf der Grundlage eines Abkommens zwischen Moldau und Russland von 1998 gegründet wurde, wurde vom Kulturminister Cristian Jardan als "plattform unter dem Deckmantel" beschrieben, die zur Untergrabung der Souveränität Moldaus verwendet wurde. Die Schließung folgt auf eine Entscheidung der moldauischen Regierung im November 2025, die Vereinbarung zu kündigen, die später vom Parlament genehmigt wurde. Die russische Botschaft erklärte, dass einige Funktionen durch ihre kulturelle Abteilung fortgesetzt werden, während sie die Hoffnung ausdrückte, dass das Interesse an der russischen Sprache und Kultur bestehen bleiben würde. In der Zwischenzeit bot die nicht anerkannte abtrünnige Region Transnistrien an, das Zentrum zu beherbergen, um den Bemühungen entgegenzuwirken, den Einfluss Russlands in diesem Gebiet zu verringern.
Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel beschreibt die Schließung des russischen Kulturzentrums als einen Akt der Verteidigung der nationalen Souveränität gegen ausländischen Einfluss, wobei starke Worte wie "Plattform unter Deckung" und "Untergrabung der Souveränität" verwendet werden.





