Die Jamaikanische Regierung hat eine offizielle Petition an den Buckingham Palace eingereicht, in der sie eine Klärung zu drei rechtlichen Fragen im Zusammenhang mit der Rechtmäßigkeit der Sklaverei nach englischem Recht, ihrer Verletzung des Völkerrechts und der Frage, ob das Vereinigte Königreich gegenwärtig eine rechtliche Verpflichtung zur Wiedergutmachung hat, fordert. Die Petition zielt darauf ab, den Privy Council, das höchste Berufungsgremium für die Nationen des Commonwealth, dazu zu bewegen, mögliche Ansprüche zu untersuchen. Jamaikas Kulturministerin, Olivia Grange, betonte, dass, obwohl das Vereinigte Königreich 1833 ehemalige Sklavenhalter entschädigte, Nachkommen versklavter Menschen weiterhin nicht entschädigt werden. Die britische Regierung hat sich historisch weigert, Reparationen zu zahlen, obwohl die Monarchie ihre Unterstützung für die Bekämpfung historischer Ungerechtigkeiten zum Ausdruck gebracht hat. Zusätzlich fordert Grange die Rückgabe von drei Taino-Artefakten, die vom British Museum gehalten werden.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert die Frage als moralischen und rechtlichen Anspruch auf Wiedergutmachung und betont die historische Ungerechtigkeit und die Notwendigkeit einer Wiedergutmachung.




