Ein türkisches Frachtschiff namens Tugberk Imamoglu sank, nachdem es in der Nähe von Istanbul im Marmarameer mit einem Chemikalientanker namens Alsu kollidiert hatte. Der Vorfall ereignete sich am frühen Mittwochmorgen gegen 3 Uhr Ortszeit und führte zum Verlust aller 10 Besatzungsmitglieder an Bord. Der türkische Verkehrsminister Abdulkadir Uraloglu bestätigte das Sinken und erklärte, dass keine Überlebenden gefunden worden seien. Die beiden Schiffe kollidierten etwa 900 Meter vor der Küste in Gewässern mit einer Tiefe von rund 900 Metern. Die Such- und Rettungsaktionen mit zwei Hubschraubern und 12 Schiffen sind noch im Gange. Der Tugberk Imamoglu, ein 1990 gebauter 90-Meter-Bullträger, transportierte 4.200 Tonnen gerollten Stahl von Iskenderun nach Eregli im Schwarzen Meer. Der Alsu, der zum Zeitpunkt der Kollision leer war, erlitt keinen sichtbaren Schaden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen sachlichen Bericht über einen Seeschiffsunfall ohne offensichtliche ideologische Rahmenbedingungen.





