Die kanadische Außenministerin Anita Anand forderte eine Deeskalation und einen dauerhaften Waffenstillstand im Nahen Osten und bezeichnete die Situation als "ziemlich ernst". Sie betonte den Schutz von Zivilisten und der Infrastruktur in Konfliktgebieten. Anand äußerte Besorgnis über die jüngsten Spannungen zwischen philippinischen und chinesischen Schiffen im Südchinesischen Meer und nannte die Konfrontation "beunruhigend" und erklärte, dass Kanada die Einschüchterung als Streitbeilegungsmethode nicht unterstützt. Sie bekräftigte Kanadas Engagement für die Beilegung von Seeschiedsstreitigkeiten im Rahmen des UNCLOS und die Unterstützung eines "freien und offenen Indo-Pazifik". Anand erwähnte auch Gespräche mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi über regionale Sicherheit und bilaterale Beziehungen, obwohl keine Einzelheiten angegeben wurden. Darüber hinaus hob sie Kanadas Bemühungen zur Diversifizierung des Handels über die USA hinaus durch ein Freihandelsabkommen mit der ASEAN hervor.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Kanadas diplomatische Haltung zu regionalen Konflikten und Handel, ohne offen eine bestimmte Seite zu begünstigen.




