Der Comptroller and Auditor General of India (CAG) hat eine scharfe Einschätzung der Green India Mission (GIM) veröffentlicht, die zeigt, dass das Programm weit von seinen ehrgeizigen Zielen entfernt ist. Laut dem jüngsten Leistungsprüfungsbericht, der 2015 in Neu-Delhi veröffentlicht wurde, zielte die GIM darauf ab, die Waldbedeckung erheblich zu steigern und die ökologischen Dienstleistungen im ganzen Land zu verbessern. 4 Millionen Hektar, ein erstaunlicher Mangel von 98%. Dies markiert eines der kritischsten Fehlschläge in den Umweltinitiativen der Regierung bislang.
Die CAG betonte, dass die Auswahl der Landschaften für die Aufforstung nicht mit dem Ziel der Mission übereinstimmte, die klimatischen Schwachstellen anzugehen. Stattdessen wurden Gebiete mit geringerem Vorrang vor Gebieten ausgewählt, die anfälliger für die Auswirkungen des Klimawandels sind. Diese Fehlanordnung hat wahrscheinlich die Wirksamkeit des Programms bei der Bekämpfung der Umweltzerstörung beeinträchtigt.
Dazu gehörte die Verbesserung der Qualität von Wald- und Nichtwaldflächen, die Verbesserung von Ökosystemdienstleistungen wie Biodiversität und Wasserschutz sowie die Förderung der lebenswichtigen Forstwirtschaft für die lokalen Gemeinschaften. Die Prüfung ergab jedoch, dass diese Ziele weitgehend unerfüllt waren. 4 Millionen Hektar. Darüber hinaus kritisierte die CAG den Mangel an Transparenz und wies darauf hin, dass 14 Staaten es versäumt haben, die notwendigen öffentlichen Weblinks für die Verfolgung des Projektfortschritts bereitzustellen. Diese Undurchsichtigkeit hat ernsthafte Fragen hinsichtlich der Rechenschaftspflicht und der Integrität der von den Landesregierungen vorgelegten Daten aufgeworfen.
Das Auditteam führte eine detaillierte GIS-Analyse der Stichprobenstandorte durch und stellte fest, dass 70% von ihnen keine erkennbaren Veränderungen im Zusammenhang mit dem GIM aufwiesen. Solche Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Programm möglicherweise von unrealistischen Erwartungen und möglicherweise sogar betrügerischen Berichten geplagt wurde. Die CAG stellte auch fest, dass die finanzielle Aufsicht der Mission schwach war, was zu einer ineffizienten Allokation und Nutzung der Ressourcen führte. Diese Faktoren trugen zusammen zur Unfähigkeit des Programms bei, seine Kernziele zu erreichen.
Die Prüfung erstreckt sich auf die Umsetzung des GIM in 16 Bundesstaaten und Unionsgebieten, die alle physische und finanzielle Ziele des Ministeriums für Umwelt, Forstwesen und Klimawandel erreicht haben. Trotz des Umfangs der Initiative bleiben die Ergebnisse entmutigend. Die Ergebnisse der CAG unterstreichen tief verwurzelte Herausforderungen bei der Durchführung groß angelegter Umweltprogramme, insbesondere bei der Gewährleistung, dass sie sowohl wissenschaftlich fundiert als auch praktisch machbar sind. Der Bericht fordert dringende Reformen in Planung, Ressourcenmanagement und Überwachungsmechanismen, um ähnliche Mängel in zukünftigen Projekten zu verhindern.
In Zukunft hat die CAG empfohlen, dass die Regierung eine gründliche Überprüfung der Umsetzung des GIM durchführt und erwägt, ihre Strategien zu überarbeiten, um die festgestellten Lücken besser zu beheben. Die Ergebnisse werden wahrscheinlich zu Diskussionen zwischen politischen Entscheidungsträgern und Umweltexperten führen, wie die Wirksamkeit der ökologischen Initiativen auf nationaler Ebene verbessert werden kann.
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