Burkina Faso, Mali und Niger haben eine gemeinsame Bewerbung für die Austragung des Afrika-Nationenpokals 2032 (Afcon) eingereicht, obwohl alle drei Länder von Militärregimen regiert werden. Die Bewerbung kommt, nachdem der afrikanische Fußballverband (Caf) die Bewerbungen für die Turniere 2028, 2032 und 2036 eröffnet hat. Die drei Nationen, die sich kürzlich aus der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (Ecowas) zurückgezogen haben, um die Allianz der Sahelstaaten (AES) zu bilden, betonten in ihrem Vorschlag Solidarität und regionale Integration. Sicherheitsbedenken bestehen aufgrund anhaltender Dschihadisten-Aufstände, und die Länder haben sich zunehmend mit russischer militärischer Unterstützung anstatt mit westlichen Verbündeten verbunden. Präsident Patrice Motsepe erkannte die Notwendigkeit von Sicherheitsgarantien an, erklärte aber, dass die militärisch geführten Regierungen nicht benachteiligt werden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel gibt einen ausgewogenen Überblick über die Situation, wobei sowohl der politische Kontext (militärische Regierungsführung, regionale Bündnisse) als auch die Fußballentwicklungen hervorgehoben werden.






