Die Beziehung zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und den Landespremierministers ist seit Monaten angespannt, wobei letztere sich von Entscheidungen der Bundesregierung übersehen fühlen. Nach dem Rücktritt von Jens Spahn gestaltet Merz sein Kabinett um und ersetzt den Bundes-Staatskoordinator im Kanzleramt, Michael Meister, durch Philipp Amthor, einen jüngeren CDU-Politiker, der zuvor als parlamentarischer Sekretär diente. Die Landesregierungen bewerten diese Änderung und ihre Ansichten über Amthor. Kritiker argumentieren, dass Merz die Entscheidungen der Staatsführer mehr als jeder andere bisherige Bundeskanzler ignoriert hat, eine Stimmung, die vom ausgehenden Baden-Württembergischen Premierminister Winfried Kretschmann wiedergegeben wurde.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert beide Perspektiven - Kritik am Umgang von Kanzler Merz mit den Staaten und Anerkennung der persönlichen Qualitäten von Meister - ohne offen eine Seite zu begünstigen.



