Eine von Forschern der Universität Cambridge durchgeführte Studie ergab, dass Hummeln bis zu siebenmal mehr giftige Schwermetalle als Honigbienen sammeln, selbst wenn sie in derselben Umgebung Nahrung suchen. Die in Ecological Entomology veröffentlichte Forschung analysierte Pollen- und Körperproben beider Bienenarten in Cambridgeshire, wo die Bodenmetallkontamination im Allgemeinen gering ist. Trotz der Nähe und der Nahrung in ähnlichen Landschaften wurden signifikante Unterschiede bei der Anhäufung von Schwermetallen beobachtet. Hummeln zeigten höhere Konzentrationen von Metallen wie Arsen, Kadmium, Chrom, Kobalt, Blei und Zinn sowohl in ihrem Pollen als auch in ihrem Körper. Die Forscher vermuten, dass diese Unterschiede auf Variationen im Nahrungssuchungsverhalten und physiologischen Merkmalen beruhen, wobei Hummeln unterirdisch nisten und im Vergleich zu Honigbienen kleinere Kolonien haben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse ohne offensichtliche ideologische Neigung. Er konzentriert sich auf Umweltwissenschaften und ökologische Auswirkungen und nicht auf politische Befürwortung oder parteiische Perspektiven.





