Der Bürgermeister von Yokohama, Takeharu Yamanaka, ist zurückgetreten, nachdem er wegen wiederholten verbalen Missbrauchs und Erniedrigung von Stadtangestellten untersucht wurde. Er soll abfällige Sprache verwendet haben, wie z.B. das Personal als "menschlichen Müll" zu bezeichnen und zu verlangen, dass ein Untergebener rituellen Selbstmord begeht, wenn die Stadt ein großes Ereignis nicht sicherstellen kann. Der Rücktritt folgt auf die wachsende Intoleranz der Öffentlichkeit gegenüber Mobbing am Arbeitsplatz, wie der Politikwissenschaftler Hiromi Murakami feststellte, der das erhöhte Bewusstsein und die Bereitschaft, solches Verhalten in japanischen Organisationen anzugehen, hervorhob.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine sachliche Darstellung des Fehlverhaltens des Bürgermeisters und des daraus resultierenden Rücktritts, ohne eine politische Ideologie offen zu kritisieren oder zu loben.




