Das Oberste Verwaltungsgericht Kroatiens hat eine Freispruchsentscheidung von Mira Bulj, der Bürgermeisterin von Mostar und Mitglied des Parlaments, in Bezug auf Vorwürfe, die Erfüllung der Anforderung zur Vorlage eines COVID-Zertifikats bei der Einreise in städtische Büros nicht durchgesetzt zu haben, bestätigt. Das Gericht wies die Beschwerde der Staatsinspektion zurück und erklärte, dass das ursprüngliche Urteil rechtmäßig sei und dass der Anklage alle notwendigen rechtlichen Elemente der mutmaßlichen Straftat fehlen. Das Gericht kam zu dem Schluss, dass die sachliche Beschreibung nicht angibt, wie Bulj die Einhaltung der Maßnahme nicht gewährleistet habe, was es unmöglich macht, alle Merkmale der mutmaßlichen Verletzung zu bestimmen. Die Behörden in Mostar erklärten, dass die Entscheidung bestätigt, dass Bulj rechtmäßig gehandelt habe und dass sein Widerstand gegen solche Maßnahmen gerechtfertigt sei.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert das Ergebnis des Gerichtsverfahrens als eine Bestätigung der Handlungen von Bulj gegen Regierungsmandate, was darauf hindeutet, dass die staatlichen Behörden nicht ordnungsgemäß gehandelt haben.






