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Austria🏛️ PolitikÜbersehen von rechtsvor 18 Tagen

Budget: Holzleitner sieht feministische Handschrift

Die australische Fraueministerin Eva-Maria Holzleitner erklärte, dass der doppelte Haushalt 2027/28 eine "feministische Signatur" habe und die Förderung von Frauenberatungsdiensten und Schutz vor Gewalt betonte.

Für Fraueministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) hat das Doppelbudget für das Jahr 2027/28 eine feministische Handschrift. Während eines Medientermins am heutigen Tag betonte sie, dass das Land Frauen in unsicheren Zeiten nicht alleine lässt. Die Erhöhung der Mittel um mehr als 60 Prozent sei das Ergebnis härterer Verhandlungen, so Holzleitner. Das Budget wird insbesondere in die Beratung von Frauen und Mädchen sowie den Schutz vor Gewalt investiert. Zudem wird ein neuer Frauenbericht bis 2028 umfassende Daten liefern.

In der veröffentlichten Vorausschätzung für das Doppelbudget sind Mehrgaben für Frauen geplant. Für das kommende Jahr stehen 55,3 Millionen Euro zur Verfügung, was einer Steigerung um 21,2 Millionen Euro entspricht. Im Jahr 2028 soll es dann 55,4 Millionen Euro sein. Der Haushalt ist bis 2031 gesichert und stellt laut Ministerium einen historischen Höchststand für die Frauenressourcen dar.

Ein großer Teil des zusätzlichen Budgets wird mit über zehn Millionen Euro an die Frauen- und Mädchenberatungsstellen vergeben. Geplant ist ein Ausbau dieser Stellen zu Servicestellen für alle Frauen. Holzleitner betont, dass mindestens bestimmte Öffnungszeiten für mehr Verfügbarkeit sorgen sollen. Außerdem wird eine Verpflichtung zur Zusammenarbeit mit anderen Institutionen wie dem Arbeitsmarktdienst (AMS) eingeführt. Sie betonen auch ihre Forderung nach Barrierefreiheit, beispielsweise durch Angebote für Frauen mit Behinderung oder ältere Frauen.

Die Mittel für Gewaltambulanzen sollen besser ausgeschöpft werden und neue Standorte sollen auch im Westen Österreichs eröffnet werden. 150.000 Euro aus dem Frauenbudget gehen an das Projekt StOP Stadtteile ohne Partnergewalt.

Trotz der angekündigten Rekordmittel kritisiert die Frauensprecherin der Grünen, Meri Disoski, den Haushalt als Schönfärberei und schlichtweg ungerecht. Nach ihrer Aussendung müssten Frauen einen erheblichen Teil der Budgetsanierung bezahlen. Dies sei kein frauenpolitischer Fortschritt, sondern lediglich eine PR-Geste, die die tatsächliche Situation nicht verbessert.

Die verschiedenen Maßnahmen im Rahmen des Budgets zeigen, dass die Regierung versucht, auf feministische Themen einzugehen. Dabei wird besonders auf die Sicherheit und Unterstützung von Frauen im Alltag geachtet. Die Ausweitung der Beratungsstellen und die Verbesserung der Infrastruktur für Gewaltopfer sind wichtige Schritte. Gleichzeitig bleibt jedoch die Kritik der Grünen bestehen, die den Fokus auf die finanzielle Belastung der Frauen legt und fordert, dass die Mittel effektiver und gerechter verteilt werden.

In Zukunft wird es wahrscheinlich zu weiteren Diskussionen und Debatten über die Umsetzung und Auswirkungen des Budgets kommen. Die Frage, ob die geplanten Maßnahmen tatsächlich den Bedürfnissen der Frauen entsprechen und ob sie langfristig wirksam sind, bleibt offen. Die politische Debatte wird sich wahrscheinlich fortsetzen, da sowohl die Regierung als auch kritische Stimmen wie die Grünen ihre Positionen vertreten.

2 Berichte

ORF News logoORF NewsStaatlich / öffentlichLinksvor 18 Tagen
Budget: Holzleitner sieht feministische Handschrift

Die australische Fraueministerin Eva-Maria Holzleitner erklärte, dass der doppelte Haushalt 2027/28 eine "feministische Signatur" habe und die Förderung von Frauenberatungsdiensten und Schutz vor Gewalt betonte.

Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel stellt die Haushaltserhöhungen als eine "feministische Signatur" dar und hebt die Erweiterung der sozialen Dienste für Frauen hervor, die sich mit progressiven politischen Zielen in Einklang bringt.

Salzburger Nachrichten logoSalzburger NachrichtenUnabhängigLinksvor 18 Tagen
Holzleitner: Budget hat feministische Handschrift

Der Artikel erwähnt, dass Holzleitner einen Haushalt mit einer "feministischen Signatur" kommentiert, gibt jedoch keine weiteren Details über den Inhalt des Haushaltsplans, die enthaltenen spezifischen Politiken oder einen Zusammenhang mit Holzleitners Rolle oder den politischen Auswirkungen dieser Erklärung.

Tendenz-Einschätzung (Links): Der Begriff "feministische Signatur" impliziert einen Schwerpunkt auf die Gleichstellung der Geschlechter oder auf Frauen ausgerichtete Politiken, die sich mit progressiven/links neigenden Prioritäten in Einklang bringen.

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