Der oberste Staatsanwalt von Brüssel, Julien Moinil, äußerte sich frustriert über die unzureichenden Ressourcen zur Bekämpfung der zunehmenden Drogen-Gewalt in der Stadt. Trotz seiner Forderungen nach erhöhter Finanzierung im vergangenen Jahr wurde keine nennenswerte Unterstützung geleistet, was zu anhaltenden Vorfällen wie Angriffen auf Polizeistationen und Schießereien in Nachbarschaften wie Molenbeek und Saint-Gilles führte. Die Gewalt hat dazu geführt, dass Zivilisten im Kreuzfeuer gefangen wurden, wobei allein im Jahr 2026 69 schusswaffenbezogene Vorfälle verzeichnet wurden. Moinil betonte die Notwendigkeit strengerer Maßnahmen gegen undokumentierte Personen und Minderjährige, die am Drogenhandel beteiligt sind, sowie verbesserte Ressourcen für die Strafverfolgung und die internationale Zusammenarbeit gegen organisierte Verbrechernetzwerke.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): In dem Artikel werden die Bedenken eines hochrangigen Beamten bezüglich der Ressourcenverteilung und der kriminellen Aktivitäten dargestellt, ohne offen eine politische Seite zu bevorzugen.




