Die Europäische Kommission plant, Mittel aus einem sechs Milliarden Euro schweren Fonds für den Westbalkan neu zu verteilen und mehr Geld an Länder zu richten, die Reformen schneller für die EU-Mitgliedschaft umgesetzt haben. Länder wie Montenegro, Albanien und Nordmazedonien dürften am meisten davon profitieren, während Bosnien und Herzegowina, Kosovo und Serbien aufgrund langsamerer Fortschritte mit reduzierter Finanzierung konfrontiert sein könnten. Der Fonds, der 2024 gegründet wurde und bis 2027 gültig ist, bietet finanzielle Unterstützung, die auf der Erfüllung vordefinierter Reformmeilensteine basiert. Bisher wurden etwa 673 Millionen Euro ausgezahlt, hauptsächlich an die leistungsstärksten Länder.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Entscheidung der Europäischen Kommission als neutrale politische Anpassung auf der Grundlage von Leistungsindikatoren, ohne offen irgendein bestimmtes Land zu kritisieren oder zu loben.






