Das Vereinigte Königreich hat Pläne angekündigt, Handelssanktionen gegen israelische Siedlungen im besetzten Westjordanland zu verhängen, die nach internationalem Recht als illegal gelten. Frankreich und Kanada haben sich dem Vereinigten Königreich bei diesem Schritt angeschlossen und haben sich mit Ländern wie den Niederlanden, Irland, Belgien, Spanien und Norwegen verbunden, die bereits Importe aus diesen Siedlungen verboten haben oder sich darauf vorbereiten, diese zu verbieten. Der britische Außenminister betonte, dass das Vereinigte Königreich nicht mehr nur Israels Verstöße hervorheben kann, sondern Maßnahmen ergreifen muss, um die Ausweitung der Siedlungen zu verhindern. Er erklärte, dass die britische Regierung zustimmt, dass ethnische Säuberung in Teilen des Westjordanlands durch "terroristische Siedler" stattfindet, während die israelische Regierung dieses Problem "übersehen" hat. Die Entscheidung des Vereinigten Königreichs folgt der jüngsten Genehmigung durch Israel eines umstrittenen Projekts namens E1, das den Bau von 1.200 neuen Häusern für jüdische Siedler auf besetztem palästinensischen Land beinhaltet.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel bezeichnet die israelischen Siedlungen als illegal nach internationalem Recht und bezeichnet sie als Orte der "ethnischen Säuberung", die von "terroristischen Siedlern" durchgeführt wird.




