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Brexit-Bilanz: Frankfurt stärkt Rolle als Finanzplatz der EU
Germany🏛️ PolitikEher progressivvor 13 Tagen

Brexit-Bilanz: Frankfurt stärkt Rolle als Finanzplatz der EU

Zehn Jahre nach dem Brexit-Referendum ist Frankfurt zu einem wichtigen Nutznießer innerhalb der Europäischen Union geworden und hat seine Position als Finanzzentrum gestärkt. Nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU haben viele internationale Banken ihre Geschäfte aufgrund der starken Bankeninfrastruktur nach Frankfurt verlegt, darunter die Europäische Zentralbank und die Deutsche Bundesbank. Seit 2016 haben rund 60 Banken und Finanzinstitute ihre Präsenz in Frankfurt wiederhergestellt oder erweitert und rund 15.000 neue Arbeitsplätze in verschiedenen Sektoren wie Finanzen, IT und Recht geschaffen. Das Gesamtvolumen der in Frankfurt verlegten Bankvermögen beläuft sich jetzt auf etwa 1,3 Billionen Euro, wobei über 350.000 Quadratmeter neuer Büroflächen entwickelt wurden. Darüber hinaus hat Frankfurt Steuereinnahmen aus ausländischen Banken verzeichnet, die seit dem Brexit auf rund 2,5 Milliarden Euro geschätzt werden, wobei ein erheblicher Teil der Stadt direkt zugute kommt.

Frankfurt hat nach dem Brexit-Referendum vor zehn Jahren seine Rolle als Finanzzentrum in der Europäischen Union gestärkt. Viele internationale Banken haben ihre Geschäfte aufgrund der robusten Bankeninfrastruktur nach Frankfurt verlegt, zu der die Europäische Zentralbank und die Deutsche Bundesbank gehören.

Im Gegensatz dazu hat das Vereinigte Königreich seit dem Brexit-Referendum im Jahr 2016 erhebliche politische Instabilität erlebt. Sechs verschiedene Premierminister haben das Land in den letzten zehn Jahren geführt, von denen jeder mit erheblichen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Umsetzung des Brexit konfrontiert war.

Analysten gehen davon aus, dass der Brexit die zugrunde liegenden Probleme nicht gelöst, sondern die bestehenden politischen und wirtschaftlichen Kämpfe intensiviert hat.

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4 Berichte

Tagesschau (ARD) logoTagesschau (ARD)Staatlich / öffentlichMitteFaktentreue 90Objektivität 80vor 13 Tagen
Brexit-Bilanz: Frankfurt stärkt Rolle als Finanzplatz der EU

Zehn Jahre nach dem Brexit-Referendum ist Frankfurt zu einem wichtigen Nutznießer innerhalb der Europäischen Union geworden und hat seine Position als Finanzzentrum gestärkt. Nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU haben viele internationale Banken ihre Geschäfte aufgrund der starken Bankeninfrastruktur nach Frankfurt verlegt, darunter die Europäische Zentralbank und die Deutsche Bundesbank. Seit 2016 haben rund 60 Banken und Finanzinstitute ihre Präsenz in Frankfurt wiederhergestellt oder erweitert und rund 15.000 neue Arbeitsplätze in verschiedenen Sektoren wie Finanzen, IT und Recht geschaffen. Das Gesamtvolumen der in Frankfurt verlegten Bankvermögen beläuft sich jetzt auf etwa 1,3 Billionen Euro, wobei über 350.000 Quadratmeter neuer Büroflächen entwickelt wurden. Darüber hinaus hat Frankfurt Steuereinnahmen aus ausländischen Banken verzeichnet, die seit dem Brexit auf rund 2,5 Milliarden Euro geschätzt werden, wobei ein erheblicher Teil der Stadt direkt zugute kommt.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Sicht auf die wirtschaftlichen Auswirkungen des Brexit auf Frankfurt, wobei sowohl die Vorteile der Stadt hervorgehoben werden als auch anerkannt wird, dass Europa als Ganzes nicht von dem Brexit profitiert hat.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 90 · Objektivität 80): The article presents a balanced view of Frankfurt’s financial growth post-Brexit while acknowledging that expectations were not fully met. It uses neutral language and cites experts, making it highly factual and objective compared to others in the set.

Tagesschau (ARD) logoTagesschau (ARD)Staatlich / öffentlichMitteFaktentreue 90Objektivität 70vor 13 Tagen
Sechs Premiers seit dem Brexit-Referendum

Der Artikel behandelt die politische Instabilität im Vereinigten Königreich seit dem Brexit-Referendum im Jahr 2016. In zehn Jahren haben sechs verschiedene Premierminister das Land geführt, was die Herausforderungen der Umsetzung des Brexit und die daraus resultierenden politischen Turbulenzen widerspiegelt. Der erste Premierminister, David Cameron, trat zurück, nachdem er das Referendum verloren hatte, und nachfolgende Führer wie Theresa May, Boris Johnson, Liz Truss und Rishi Sunak sahen sich erheblichen Schwierigkeiten gegenüber, darunter interne Parteikonflikte, wirtschaftliches Missmanagement und Wahlniederlagen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über die politische Instabilität des Vereinigten Königreichs seit dem Brexit-Referendum und präsentiert mehrere Perspektiven und Expertenmeinungen, ohne offen eine Seite zu bevorzugen.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 90 · Objektivität 70): The article accurately details the political instability following the referendum, listing six prime ministers over ten years with precise dates and events. The tone is somewhat critical of British politics, using phrases like 'populistische Parteien profitieren' and ending with a dismissive remark

Der Spiegel logoDer SpiegelUnabhängigProgressivFaktentreue 85Objektivität 75vor 17 Tagen
Zehn Jahre Brexit haben dem Handel massiv geschadet

Laut einer Analyse des Kölner Instituts für Wirtschaftsforschung (IW) ist der Handel zwischen Deutschland und dem Vereinigten Königreich seit dem Brexit-Referendum 2016 deutlich zurückgegangen. Die deutschen Exporte nach Großbritannien sanken zwischen 2016 und 2025 um etwa sieben Prozent, während die Exporte in den Rest der EU im gleichen Zeitraum um 41 Prozent zunahmen. Die IW-Forscher betonten, dass der Brexit für beide Seiten ein Verlust war und stellten fest, dass die Versprechen der Brexit-Unterstützer nicht eingelöst wurden.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert den Brexit negativ, betont die wirtschaftlichen Verluste und kritisiert die Versprechen der Brexit-Unterstützer als nicht erfüllt.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 85 · Objektivität 75): The article provides specific data from the IW institute regarding trade declines between Germany and the UK post-Brexit, supported by percentages and timeframes. It cites researchers directly and aligns with general consensus on economic impacts. However, it leans slightly toward the negative conse

Die Zeit logoDie ZeitUnabhängigMitteFaktentreue 80Objektivität 70vor 19 Tagen
Folgen des Brexits: Was von Brexit übrig blieb

In dem Artikel werden die Folgen des Brexit zehn Jahre nach der britischen Abstimmung über den Austritt aus der Europäischen Union diskutiert.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen ausgewogenen Überblick über die Ergebnisse des Brexit, ohne offen eine Seite zu begünstigen. Er erkennt sowohl erfüllt Versprechen als auch Unsicherheiten an und verwendet historischen Kontext und fotografische Beweise ohne voreingenommene Sprache oder selektive Quellen.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 80 · Objektivität 70): The article acknowledges both the promises and warnings surrounding Brexit but presents them as conflicting predictions rather than definitive outcomes. It avoids strong value judgments but includes a photo caption that may subtly favor pro-Brexit sentiment through imagery of celebratory events.

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