Der brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva hat offiziell seine Kampagne für eine vierte Amtszeit gestartet, wobei er die Themen der nationalen Souveränität und des Widerstands gegen ausländischen Einfluss hervorhob. Auf einem Parteitag der Arbeiterpartei in São Paulo stellte Lula die bevorstehenden Wahlen im Oktober als eine Wahl zwischen der Erhaltung der Unabhängigkeit Brasiliens und der Unterwerfung unter äußeren Druck, insbesondere von den Vereinigten Staaten und China, dar. Er kritisierte die US-Zölle auf brasilianische Waren und hob Bedenken hinsichtlich des ausländischen Zugangs zu den natürlichen Ressourcen Brasiliens wie seltene Erden hervor. Lula nutzte auch die angespannte Beziehung zwischen der Bolsonaro-Familie und dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, indem er seinen Gegner, Senator Flavio Bolsonaro, als "Verräter der Nation" darstellte.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel wird Lulas Wahlkampf um die Themen der nationalen Souveränität und des Widerstands gegen ausländische Einmischung gestaltet, was mit linken Narrativen übereinstimmt.





