Brasilien hat seinen Botschafter in Argentinien zur Konsultation zurückgerufen, nachdem der argentinische Präsident Javier Milei den brasilianischen Präsidenten Luiz Inacio Lula da Silva und den brasilianischen Obersten Gerichtsrichter Alexandre de Moraes während einer politischen Veranstaltung beleidigt hatte. Milei bezeichnete Lula als "Verurteilten" und "Dieb" und nannte Moraes "kahlköpfigen Müll", was brasilianische Beamte als Beleidigung der brasilianischen Institutionen und der Demokratie verurteilten. Die brasilianische Regierung berief den argentinischen Botschafter, um sich mit diesen Bemerkungen zu befassen. Milei beschuldigte Brasilien und Mexiko zusammen mit der US-Demokratischen Partei, eine negative Kampagne gegen Argentinien zu finanzieren, unter Berufung auf Kritik an der argentinischen Fußballnationalmannschaft nach ihrer Niederlage bei der Weltmeisterschaft. Milei behauptete auch, dass Moraes seinen Zugang zu seinem "ungerecht inhaftierten" Freund Jair Bolson, der wegen der Verschwörung eines Staatsstreichs verurteilt wurde, blockiert hatte.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): In dem Artikel werden Mileis Kritik an der brasilianischen Führung als berechtigte Reaktionen auf vermeintliche ausländische Einmischung dargestellt, wobei die Souveränität Argentiniens und der Widerstand gegen linken Einfluss betont werden.




