Vor einer Bäckerei in Krusevac, die einem albanischen Staatsbürger gehörte, stand ein antialbanischer Slogan mit der Aufschrift "Remember Gazimestan, don't buy from Šiptars". Rechtsexpertin Brankica Janković verurteilte die Botschaft als Hassrede, die darauf abzielte, Angst unter der albanischen Minderheit zu verbreiten und Spaltung zu fördern. Sie verband dieses Verhalten mit breiteren Mustern der Ausrichtung auf Minderheiten, darunter Albaner, Roma und Bosnier, und kritisierte die jüngsten Maßnahmen der Behörden, wie willkürliche Verhaftungen während Gedenkfeiern, als politisch motiviert. Janković argumentierte, dass eine solche Rhetorik ein Klima schafft, das zu Gewalt führt und von echten gesellschaftlichen Fragen ablenkt, was den Interessen der politischen Eliten dient, die von der Aufrechterhaltung sozialer Spaltungen profitieren.
Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel beschreibt das Problem als eine bewusste Hass-Kampagne gegen Minderheiten, die systematische Diskriminierung und politische Manipulation betont.






