Das Oberste Revisionsrat Indonesiens (BPK) ermutigt die Ministerien und Institutionen, die Grundsätze der Umwelt-, Sozial- und Governance (ESG) in ihre Haushaltsplanung und -bewertung zu integrieren. Diese Verschiebung zielt darauf ab, über die bloße Absorption des Budgets hinauszugehen und sich auf die Bereitstellung von greifbaren Vorteilen für die Gemeinden durch eine verbesserte Lebensqualität, gerechte Verteilung des Reichtums und nachhaltige Entwicklung zu konzentrieren. BPK-Mitglied Nyoman Adhi Suryadnyana betonte, dass ESG-Bedenken während des gesamten Lebenszyklus von Regierungsprogrammen, von der Planung bis zur Umsetzung und Bewertung, eingebettet werden sollten. Das BPK plant, ESG-Kriterien ab dem nächsten Jahr in sein Revisionsrahmen aufzunehmen, um eine effektivere, verantwortungsvollere und ergebnisoriente Haushaltspolitik zu fördern. Während Indonesiens Human Development Index (HDI) bei 75,9 und das Gini-Verhältnis bei etwa 0,37 liegt, müssen diese Indikatoren noch Verbesserungen in den Bereichen Bildung, Gesundheitswesen und Einkommensgleichheit vorweisen, um das Ziel des Landes, bis 2045 eine entwickelte Nation zu werden, zu erreichen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt eine ausgewogene Diskussion über die Initiative des BPK dar, ESG-Grundsätze in der Haushaltsführung zu übernehmen, ohne offen eine bestimmte politische Ideologie zu begünstigen.




