Ein slowenischer Koch namens Rašid Aziz steht in Ljubljana wegen angeblichem Terrorismus im Zusammenhang mit dem Islamischen Staat (ISIS) vor Gericht. Er droht bis zu acht Jahren Gefängnis, wenn er verurteilt wird. Die Staatsanwaltschaft behauptet, er sei zwischen April 2016 und Dezember 2016 Teil der ISIS-Abteilung Dat Al Savari gewesen und in der Provinz Salah ad Din im Irak gearbeitet, wo er angeblich in der Überwachung trainiert und improvisierte Sprengsätze hergestellt habe. Beweise gegen ihn beinhalten Fingerabdrücke, die auf einem nicht explodierten Sprengsatz gefunden wurden, der vom FBI gesammelt wurde, von dem sie annehmen, dass er aus dem Jahr 2005 stammt. Aziz bestreitet alle Anklagen und behauptet, dass die Beweise gefälscht sind und dass er nie an militärischen Aktivitäten beteiligt war. Er beschreibt sich als Koch und Friseurmann, der Wirtschaft studiert hat, aber auf der Farm seiner Familie zu Hause geblieben ist.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl die Anschuldigungen der Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung des Angeklagten, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.





