Die öffentlichen Krankenhäuser in Slowenien sahen sich laut Gesundheitsminister Tadej Ostrc im ersten Halbjahr mit einem finanziellen Defizit von über 21 Millionen Euro konfrontiert. Elf Krankenhäuser, darunter sowohl Universitätskliniken als auch URI Soča, meldeten Defizite und mussten Aktionspläne für Korrekturmaßnahmen vorlegen. Krankenhausverwalter argumentieren, dass interne Kostensenkungsmaßnahmen nicht ausreichen werden und fordern systemische Veränderungen und verbesserte Finanzierung. Der Verband der slowenischen Gesundheitseinrichtungen betont, dass das Problem aus einer langfristigen Diskrepanz zwischen den tatsächlichen Kosten für Gesundheitsdienste und den zugewiesenen Mitteln resultiert. Ostrc betonte die Notwendigkeit für Krankenhäuser, Korrekturmaßnahmen durchzuführen, interne Reserven zu suchen und die Produktion zu erhöhen, um mehr Finanzierung aus dem Nationalen Krankenversicherungsfonds zu erhalten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die Situation objektiv dar und zitiert Zahlen des Gesundheitsministers und Aussagen von Krankenhausverwaltern und dem Verband der Gesundheitsinstitutionen.





