Eine Delegation des Bangiya Christiya Pariseba, eines interreligiösen christlichen Forums, traf sich mit einem hochrangigen Vertreter des Rashtriya Swayamsevak Sangh (RSS) in Westbengalen, um die jüngsten Angriffe von aufgebrachten Menschenmengen auf Kirchen und religiöse Versammlungen zu besprechen. Die christlichen Vertreter berichteten von einer Welle von Vandalismus und Verfolgung in den letzten vier bis fünf Monaten, die ihrer Aussage nach oft durch falsche Anschuldigungen von Zwangskonversionen angeheizt wurde. Der RSS-Vertreter räumte die Notwendigkeit von Untersuchungen sowohl der gewalttätigen Angriffe als auch der Konversionsvorwürfe ein, während die christliche Gruppe betonte, dass alle Taufen freiwillig erfolgen. Der Artikel weist darauf hin, dass solche Vorfälle seit der Machtübernahme der Bharatiya Janata Party (BJP) im Bundesstaat zugenommen haben. Er verweist auf Daten des in den USA ansässigen "India Hate Lab", das mindestens 60 Hassverbrechen gegen Christen in Westbengalen zwischen Mai und September 2026 dokumentiert hat. Darüber hinaus erwähnt der Artikel geplante öffentliche Anhörungen und Gebetskundgebungen, die Ende November stattfinden sollen, um auf die Untätigkeit der Polizei hinzuweisen und die betroffenen Gemeinschaften zu unterstützen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Die Publikation führt den Anstieg der Gewalt auf die Politik der BJP-Regierung zurück und verweist auf unabhängige Daten zu Hassverbrechen. Dabei werden Führungspersönlichkeiten der RSS eher als widerwillige Vermittler denn als Hauptakteure dargestellt.





