Der französische Sportjournalist Christophe Gleizes ist seit fast 500 Tagen in Algerien unter dem Vorwurf der "Entschuldigung für den Terrorismus" inhaftiert. Er wurde am 29. Juni 2025 verhaftet und befindet sich derzeit im Koléa-Gefängnis in der Nähe von Algier. Seine rechtlichen Möglichkeiten waren erschöpft, als er auf seine Berufung beim Obersten Gerichtshof verzichtete und sein Schicksal von einer möglichen Präsidentschaftsbegnadigung durch den algerischen Präsidenten Abdelmadjid Tebboune abhängig machte. Seine Familie und Anwälte haben den Präsidenten wiederholt aufgefordert, ihm Gnade zu gewähren und Vergleiche mit dem Fall des französisch-algerischen Schriftstellers Boualem Sansal zu ziehen, der im November 2025 durch diplomatische Bemühungen freigelassen wurde.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die Situation von Christophe Gleizes objektiv dar und konzentriert sich auf den Gerichtsprozess, die Beteiligung des algerischen Präsidenten und die internationalen Gnadengaben.





