In den letzten Jahren haben viele deutsche Gemeinden Zahlungskarten eingeführt, die als "Bezahlkarten" für Asylsuchende und andere marginalisierte Gruppen bekannt sind. Diese Karten funktionieren anders als traditionelle Bankkonten und sind so konzipiert, dass sie einschränken, wie Empfänger auf ihre Gelder zugreifen und diese nutzen können.
Der Hauptunterschied zwischen einer Bezahlkarte und einer Standard-Girokarte besteht darin, dass es kein persönliches Konto gibt. Stattdessen erhalten die Benutzer eine Prepaid-Karte, die mit Geldern beladen ist, was ihre Fähigkeit, Geld frei zu verwalten, einschränkt. Jede Gemeinde bestimmt die spezifischen Einschränkungen für diese Karten, und private Unternehmen wie Publ°k, Secupay und PayCenter kümmern sich um die Verteilung und Verarbeitung von Transaktionen.
Diese Vereinbarung wurde kritisiert, insbesondere angesichts des historischen Slogans von Visa "The freedom I take", der in scharfem Kontrast zu seiner Rolle steht, die finanzielle Autonomie bestimmter Personen zu beschränken.
Darüber hinaus hat sich Visa als Partner bei der digitalen Transformation der öffentlichen Verwaltung positioniert und mit Unternehmen wie Publ°k zusammengearbeitet, um elektronische Zahlungen und andere digitale Lösungen für Regierungsbehörden und lokale Behörden zu fördern.
Eine Person erzählte, dass sie ihre Karte nicht außerhalb einer bestimmten Region verwenden konnte, ohne zuerst das Einwanderungsbüro zu besuchen, um sie freizuschalten zu lassen. Solche Maßnahmen ermöglichen es den Behörden, die Einhaltung räumlicher Einschränkungen zu überwachen und die Karte effektiv in ein Werkzeug zur Verfolgung von Bewegungen und Verhalten zu verwandeln. Überweisungen sind im Allgemeinen begrenzt, obwohl Ausnahmen bestehen. Anfangs wollten einige Innenminister Überweisungen vollständig verbieten, aber dies erwies sich im täglichen Leben als unpraktisch, da Einzelpersonen Zahlungen für Dinge wie Zugfahrkarten oder Mobilfunkverträge leisten mussten.
Die meisten Staaten führen eine "Weißliste" von zugelassenen Empfängern, die es bestimmten Unternehmen wie der Deutschen Bahn oder Mobilfunkanbietern erlaubt, Zahlungen zu erhalten.
Während die genauen Details der repressivsten Umsetzungen aufgrund unvollständiger Berichterstattung unklar bleiben, deutet der Gesamttrend auf eine wachsende Abhängigkeit von diesen Karten als Mittel zur Kontrolle des finanziellen Zugangs und der Mobilität für schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen hin. Die Debatte darüber, ob diese Karten als Werkzeuge für Integration oder Ausgrenzung dienen, entwickelt sich weiter und zeigt tiefere Bedenken hinsichtlich Privatsphäre, Autonomie und der Rolle privater Unternehmen in öffentlichen Wohlfahrtsprogrammen.
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