Eine Studie aus dem Jahr 2022 untersuchte, wie US-Schulen auf Anmeldeanfragen von Zweieinzelfamilien reagieren. Forscher schickten E-Mails an über 80.000 K1212-Schulleiter aus einer fiktiven Familie, in der beide Elternteile gleichermaßen involviert waren. Trotz gleicher Beteiligung kontaktierten die Schulen unverhältnismäßig häufig zuerst die Mütter, etwa 60% der Schulleiter griffen zuerst die Mütter an. Selbst wenn die E-Mail anzeigte, dass der Vater verfügbarer war, kontaktierten die Schulen häufig zuerst die Mütter. Zusätzliche Hinweise, wie der Vater, der die E-Mail schickte und die Mutter kopierte, erhöhten die Wahrscheinlichkeit, den Vater zu kontaktieren, aber Mütter erhielten immer noch einen erheblichen Teil der Anrufe. Dieses Muster unterstreicht die anhaltende Annahme, dass Mütter die primäre Anlaufstelle für schulbezogene Angelegenheiten sind.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert empirische Erkenntnisse aus einer Studie, ohne offen eine Seite zu bevorzugen. Er beschreibt das beobachtete Verhalten von Schulen, ohne eine Haltung darüber einzunehmen, ob diese Praxis angemessen oder voreingenommen ist. Die Sprache bleibt neutral und konzentriert sich auf Daten anstatt auf Advocacy.




