Eine Frau aus dem Bezirk Bruck an der Leitha musste im Jahr 2025 ihren Kangal-Hund abgeben, da sie gegen das niederösterreichische Hundehaltegesetz verstoßen haben soll. Das Tier wurde in ein Tierheim gebracht und nach acht Monaten eine Rechnung über 7.100 Euro für die Unterbringung zugestellt. Die Behörde argumentierte, die Unterbringung sei rechtmäßig und daher zu bezahlen, sowie dass der Hund Gegenstand eines Verwaltungsstrafverfahrens gewesen sei. Ein Gericht lehnte jedoch die Forderung ab, da der Begriff "Verfall" nur rechtskräftig erklärt werden müsse, war im Fall nicht geschehen. Das Landesverwaltungsgericht klärte auf, dass ohne rechtskräftige Verfallserklärung keine Kostentragung eingehen könne. Am Ende wurde der Halle zurückgegeben und die Kosten aufgehoben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Die Berichterstattung bleibt sachlich und legt den rechtlichen Rahmen nahe, ohne eine politische Richtung zu begünstigen.

