Forscher der Universität Bern haben KI-Modelle entwickelt, die das Fortschreiten von Herzerkrankungen präziser vorhersagen können als die aktuellen Systeme, so zwei internationale Studien, die in "The Lancet Digital Health" und "JAMA Cardiology" veröffentlicht wurden. Diese Modelle analysieren große Mengen an vorhandenen Gesundheitsdaten wie Laborergebnisse, Krankenakten und Bildgebung, um Muster zu identifizieren, die für den Menschen oft unsichtbar sind. Die erste Studie konzentrierte sich auf Patienten mit schwerer Aortenklappenstenose, die sich einer minimal-invasiven Klappenersatzoperation unterzogen haben und eine Verbesserung der Langzeitprognose von 10 bis 15 Prozent aufwiesen. Die zweite Studie untersuchte die seltene Erkrankung Transthyretin-Amyloidose anhand von Daten von über 850 Patienten in Schweizer Zentren und der Universität Würzburg. Die Tools sind bereits kostenlos online verfügbar und sind für die nächsten klinischen Tests vorbereitet.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Forschungsergebnisse ohne offensichtliche ideologische Rahmenbedingungen. Er konzentriert sich auf wissenschaftliche Fortschritte in der Gesundheitstechnologie und vertritt keine klare Haltung zu den breiteren gesellschaftlichen Auswirkungen der KI in der Medizin, die als politisch aufgeladen angesehen werden könnten.




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