Der französische Nachrichtendienst France 24 berichtet, dass Deutschland Russland beschuldigt hat, einen Hybridangriff mit Sprengstoff-beladenen Drohnen am Flughafen Leipzig zu orchestrieren. Der Vorfall ereignete sich Anfang August, als eine Drohne in einem sicheren Bereich in der Nähe ukrainischer Frachtflugzeuge entdeckt wurde, gefolgt von einer zweiten Drohne, die ein DHL-Frachtflugzeug traf. Eine dritte Drohne wurde später in der Nähe gefunden, die Spuren von Hexogen enthielt, einem mächtigen militärischen Sprengstoff. Der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt erklärte, dass die Operation mit bekannten russischen Hybridtaktiken gegen europäische Ziele übereinstimmt. Er behauptete, die technische Ausführung zeige professionelles Fachwissen und staatliche Förderung. Als Reaktion darauf plant Deutschland, sein letztes russisches Konsulat in Bonn und ein Kulturzentrum in Berlin zu schließen, das verdächtigt wird, Spione zu beherbergen. Außenminister Johann Wadephul kündigte auch die Ausweitung der Sanktionen gegen Russen an und erhöhte den Druck auf die russische "ostade" Flotte von Schiffen, die zur Umgehung westlicher Sanktionen verwendet wird.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): In dem Artikel wird der Angriff als ein eindeutiger russischer Akt im Kontext der Hybridkriegsführung dargestellt, wobei die Behauptungen deutscher Beamter und die Unterstützung durch die NATO und die EU zitiert werden.



