Der Minister für nationale Sicherheit Itamar Ben-Gvir erklärte, er habe ausgeschlossen, an den bevorstehenden Wahlen an der Seite des Finanzministers Bezalel Smotrichs der Religiösen Zionistischen Partei zu kandidieren, und behauptete, dass ihre jeweiligen Parteien grundsätzlich unterschiedliche Wählergruppen anvisieren. Ben-Gvir betonte, dass, während Smotrichs Partei eine bestimmte Untergruppe religiöser Zionisten anspricht, seine eigene Plattform darauf abzielt, ein breiteres Segment der israelischen Gesellschaft anzuziehen, einschließlich säkularen, traditionellen und vielfältigen regionalen Bevölkerungen. Er erkannte Smotrichs Beiträge zur Siedlungsbewegung an, argumentierte aber, dass die Zusammenlegung ihrer Parteien die gesamte rechte Agenda schwächen könnte. Ben-Gvir äußerte Bedenken über den Drang von Premierminister Benjamin Netanyahu nach einer breiten Einheitsregierung und schlug vor, dass dies entscheidende Maßnahmen in Fragen wie der Justizreform behindern könnte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Ben-Gvirs Äußerungen direkt, ohne offen voreingenommene Sprache oder selektive Quellen.



