Der Minister für Nationale Sicherheit Itamar Ben-Gvir von der Otzma Yehudit-Partei beschuldigte Premierminister Benjamin Netanyahu, während der laufenden Fusionsgespräche zwischen dem Führer der religiösen zionistischen Partei Bezalel Smotrich und Feiglin einen inszenierten Einheitsruf zur Unterdrückung des Zehut-Parteivorsitzenden Moshe Feiglin inszeniert zu haben. Ben-Gvir behauptete, dass Netanyahu den Einheitsruf als Taktik benutzt habe, um Feiglins Position zu schwächen. Dies folgt auf eine Reihe öffentlicher Streitigkeiten zwischen Netanyahu und Ben-Gvir, wobei Netanyahu ihre Zusammenarbeit vor einer bevorstehenden Wahl forderte. Ben-Gvir entgegnete, dass Netanyahu den Einfluss von Otzma Yehudit zu verwähren suche, um eine breitere Koalition zu bilden, während Netanyahu argumentierte, dass die Vereinigung mit Smotrich den rechten Block stärken und eine linke Regierung unter der Leitung von Verteidigungsminister Yoav Gallant verhindern würde.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt den Konflikt als einen Versuch Netanjahus, politische Allianzen für strategische Vorteile zu manipulieren, indem er Begriffe wie "inszenierte Einheitsrufe" und "kleine Otzma Yehudit-Partei" verwendet, die eine rechte Kritik an Netanjahus Taktik implizieren.



