Der belgische Außenminister Maxime Prevot betonte, dass die Gründe für den Widerstand Belgiens bestehen bleiben. Die EU-Kommission hatte im vergangenen Jahr einen Vorschlag gemacht, russische Zentralbankgelder als Reparationsdarlehen für die Ukraine zu nutzen, doch dieser Plan wurde aufgrund von Bedenken Belgiens abgelehnt. Die Gelder sind in Belgien verwahrt, wo das Unternehmen Euroclear ansässig ist. Die Außenminister von Spanien, den Niederlanden, Polen und Schweden fordern jedoch weiterhin die Verwendung der eingefrorenen russischen Vermögenswerte, und EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas versprach, die Debatte fortzuführen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel berichtet neutral über die Positionen der EU-Mitgliedstaaten und der EU-Kommission bezüglich der Verwendung eingefrorener russischer Vermögenswerte. Es wird keine klare politische Richtung oder emotionale Bewertung gegeben.





