Der belgische Fußballverband (RBFA) hat seine Unterstützung für die Wiederwahl des FIFA-Präsidenten Gianni Infantino im März 2027 zurückgezogen, unter Berufung auf mangelnde Transparenz und Governance-Probleme innerhalb der FIFA. Die Entscheidung kommt inmitten der anhaltenden Kontroverse um die Umkehrung einer roten Karte gegen den US-Stürmer Folarin Balogun während der Weltmeisterschaft, die der RBFA behauptet, bleibt unbeantwortet. Der belgische Vertreter Pascale Van Damme, der im FIFA-Rat sitzt, beabsichtigt, den "Balogun-Fall" auf die Sitzung des Rates am 15. Oktober zu bringen. Das Problem wird durch Vorwürfe über die mögliche Beteiligung des US-Präsidenten Donald Trump an der Entscheidung, die Suspendierung von Balogun aufzuheben, weiter kompliziert und fordert eine Ethik. In der Zwischenzeit hat die UEFA den Rücktritt von Infantino gefordert und bereitet eine strafrechtliche Klage gegen ihn wegen seiner Rolle in einer Privatbeschwerde gegen den US-Stürmer Folarin Balogun während der Weltmeisterschaft vor, die der RBFA behauptionen nach noch immer unbeantwortet ist.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel stellt die Kontroverse um die Führung und Transparenz der FIFA dar und hebt die Kritik des belgischen Fußballverbandes und der UEFA hervor, die sich stärker mit progressiven oder reformistischen Perspektiven ausrichtet.




