Beatrice Venezi hat nach ihrer umstrittenen Zeit am Teatro La Fenice von Venedig weggezogen und Pläne angekündigt, neue internationale Rollen in Russland und Georgien zu übernehmen. Die Dirigentin, die kürzlich wegen ihrer Entfernung mit der venezianischen Theaterstiftung in einen Rechtsstreit geraten war, äußerte den Wunsch, sich auf zukünftige Projekte zu konzentrieren, anstatt sich auf vergangene Konflikte zu konzentrieren.
Das nächste große Projekt der italienischen Dirigentin wird ihre Rückkehr nach Russland sein, wo sie eine Aufführung von Giuseppe Verdis La Traviata in Nowosibirsk leiten wird. Sie beschrieb die Stadt als "neue kulturelle Hauptstadt" des Landes und äußerte sich begeistert, zum russischen Publikum zurückzukehren.
In einer Reflexion über ihre Zeit in Venedig erkannte Venezi die Herausforderungen an, denen sie sich gegenübersah, nachdem sie von lokalen Institutionen, darunter dem Bürgermeister, dem Superintendenten und dem Kulturminister, versichert worden war. Diese Zahlen hatten sie ermutigt, trotz des internen Widerstands innerhalb des Orchesters und des Chores fortzufahren, was zu Streiks und Protesten führte.
Venezi äußerte Vertrauen in den Gerichtsprozess und glaubte, dass er letztendlich auf der Grundlage der Wahrheit Gerechtigkeit bringen könnte. Der Konflikt mit La Fenice begann am 22. September 2025, als Nicola Colabianchi, der Aufsichtsrat des Theaters, Venezis Ernennung zum Musikdirektor ankündigte. Diese Entscheidung löste interne Meinungsverschiedenheiten aus, die zu Unruhen unter den Orchester- und Chormitgliedern sowie zu öffentlichen Demonstrationen und Streiks führten. Die Dinge verschlechterten sich, als Venezi ein Interview mit Argentiniens La Nación gab, in dem sie die Praxis der Weitergabe von Orchesterpositionen durch Familienlinien diskutierte, was die Kontroverse weiter schürte.
Am 26. April beendete die Stiftung offiziell ihre Beziehung zu Venezi, eine Entscheidung, die sie später vor Gericht in Frage stellte. Venezis Übergang weg von Venedig wurde sowohl durch persönliche Reflexion als auch durch beruflichen Ehrgeiz geprägt. Ihre Kommentare deuten auf eine Entschlossenheit hin, sich von der rechtlichen und emotionalen Belastung der Situation abzuwenden und sich stattdessen auf die kreativen und kollaborativen Aspekte ihrer Arbeit zu konzentrieren.
Während sie den Schmerz und die Komplexität ihrer Erfahrung in Venedig anerkennt, scheint Venezi entschlossen, auf den erlernten Lehren aufzubauen und neue Möglichkeiten zu verfolgen. Diese Verschiebung stimmt mit ihren fortlaufenden Bemühungen überein, sich international zu etablieren, indem sie ihr Fachwissen und ihren Ruf in der klassischen Musik nutzt. Während sie sich auf Auftritte in Nowosibirsk und Georgien vorbereitet, konzentriert sich Venezi weiterhin auf die Zukunft.
Stattdessen richtet sie ihre Aufmerksamkeit auf die Bühnen und Orchester, die sie in anderen Teilen der Welt erwarten, entschlossen, einen Weg nach vorne zu schmieden, der in künstlerischem Ausdruck und beruflicher Erfüllung verwurzelt ist.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.
Unterstützer werden