In einer offiziellen Mitteilung erklärte das Institut, dass die neuen Bestimmungen die Möglichkeit beinhalten, auf dem Sekundärmarkt Kaufoperationen für Certificados de la Tesorería de la Federación (Cetes) und für die Entwicklungsobligationen der Bundesregierung (Bonds Funds) durchzuführen.
Allerdings betonte er, dass solche Anschaffungen weder den Zweck haben, die Bundesregierung zu finanzieren, noch als Last-Resort-Anschaffung von Staatsschulden wirken.
Nach der Mitteilung werden die Kaufgeschäfte von Wertpapieren und Anleihen F ausschließlich zu Zwecken der Währungsregulierung durchgeführt. Die Zentralbank stellte fest, dass die Auktionen für den Erwerb dieser Wertpapiere nur dann stattfinden werden, wenn die Marktbedingungen dies erfordern, und zwar in Abhängigkeit von den Prognosen über das Verhalten der Liquidität und der allgemeinen Situation an den Finanzmärkten.
Die Ankündigung wurde von einer Reihe von Erläuterungen in einem Abschnitt mit häufig gestellten Fragen begleitet, in dem die Idee abgelehnt wurde, dass die Zentralbank ein Endkäufer von Staatsanleihen werden würde. Es wurde spezifiziert, dass die Kaufoperationen auf dem Sekundärmarkt hauptsächlich dazu dienen werden, mögliche Liquiditätsmängel auszugleichen, ohne die langfristigen Zinssätze zu verändern.
Die Umsetzung dieser Maßnahmen erfolgt im Rahmen des umfassenderen Liquiditätsmanagements im Finanzsystem. Gemäß der Mitteilung ist die Banco de México der Auffassung, dass diese Operationen notwendig sind, um das ordnungsgemäße Funktionieren des Geldmarktes zu gewährleisten, ohne einen unnötigen Überschuss an Liquidität zu erzeugen. Die Hauptberechtigung liegt in der Wichtigkeit, ein Gleichgewicht zwischen der Verfügbarkeit von Finanzmitteln und der Stabilität der Zinssätze zu halten, was für die nationale Wirtschaft von grundlegender Bedeutung ist.
Darüber hinaus betonte Banxico, dass der Höchstbetrag der Kaufgeschäfte durch das entsprechende staatliche Wertpapierauktionsprogramm jedes Quartals festgelegt wird. Dies wird es der Zentralbank ermöglichen, sich dynamisch an die Marktbedingungen anzupassen und ihre Interventionen nach Bedarf anzupassen. Das Institut wies auch darauf hin, dass es nicht beabsichtigt ist, eine Umgebung mit hoher Liquidität zu schaffen, sondern eine, die ausreicht, damit der Markt optimal funktioniert.
Die neuen Bestimmungen spiegeln die Besorgnis der Banxico über die Aufrechterhaltung der finanziellen Stabilität in einer Zeit wider, in der sich wirtschaftliche Schwankungen negativ auf die Verfügbarkeit von Ressourcen auswirken können. Obwohl die Ankündigung nicht speziell auf die jüngsten Ereignisse eingeht, die diese Maßnahmen veranlasst haben, macht die Mitteilung deutlich, dass die Zentralbank sich auf jede Eventualität vorbereitet, die die Liquidität des Systems beeinträchtigen kann. Mit diesen Maßnahmen versucht die Banxico, ihre Fähigkeit zu stärken, auf unvorhergesehene Situationen zu reagieren, während sie gleichzeitig die Kontrolle über die Zinssätze und die Inflation behält.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 5 €/Monat.
Unterstützer werden