Die Bank of Slovenia hat durch Makro-Stresstests bestätigt, dass das slowenische Bankensystem stabil und widerstandsfähig gegenüber potenziellen Schocks aus der Umwelt bleibt. Trotz der positiven Ergebnisse dieser Tests warnt die Zentralbank vor erhöhten Risiken im Zusammenhang mit möglichen neuen geopolitischen und energiebezogenen Schocks, die sich auf das wirtschaftliche und finanzielle Umfeld auswirken könnten. Die Tests beurteilen die potenziellen Auswirkungen unwahrscheinlicher, aber möglicher systemischer Risiken sowohl unter Basis- als auch unter Stressszenarien. Unter dem Basisszenario gehen die Tests von einem moderaten BIP-Wachstum und einer Inflation aus, die sich dem Ziel der Europäischen Zentralbank von zwei Prozent nähert. Im Gegensatz dazu prognostiziert das Stressszenario einen erheblichen BIP-Rückgang und eine höhere Inflation aufgrund geopolitischer Spannungen, die sich auf die Rohstoffpreise auswirken. Die Bank of Slovenia betont, dass das Bankensystem selbst dann kapitalgerecht und stabil bleiben würde, wenn ein solches negatives Szenario realisiert würde, und die Stabilität in den nächsten drei Jahren aufrechterhalten würde.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält die Ergebnisse der von der Bank of Slovenia durchgeführten makroökonomischen Stresstests, die auf die Widerstandsfähigkeit des Bankensystems hindeuten.





