Johnson & Johnson hat einen Vergleich im Wert von 5,5 Milliarden Dollar mit rund 76.000 Klägerinnen geschlossen, die behaupten, durch die Nutzung von talkumbasiertem Babypuder ein Eierstockkrebs erkrankt zu sein. Der Vergleich könnte auf bis zu sieben Milliarden Dollar steigen, wenn mehr Klägerinnen zustimmen. J&J bestreitet die Vorwürfe weiter und hat den Verkauf von talkumbasiertem Babypuder in den USA bereits 2020 eingestellt. Die Vereinbarung gilt erst, wenn 95 Prozent der Betroffenen zustimmen. Obwohl J&J in einigen Prozessen Erfolg erzielt hat, musste sie sich in anderen Fällen unter Druck setzen lassen, insbesondere nachdem ein Richter Zweifel an der Verknüpfung zwischen Talkum und Krebs geäußert hatte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Die Berichterstattung bleibt sachlich und präsentiert sowohl die Positionen von Johnson & Johnson als auch die Argumente der Klägerinnen ohne klare parteiische Neigung.





