Mariusz Błaszczak, ehemaliger Chef des Verteidigungsministeriums, wurde von den Journalisten unter der Leitung von Piotra Świerczka z Czarno na Białym verhört. Eine Reportage, die auf TVN24+ erschien, zerstreute seine frühere Aussage, in der er behauptete, dass koreanische Kredite in der Ukraine nicht in Euro gehalten wurden.
Während des Gesprächs versuchte Błaszczak zu erklären, dass das der SAFE Programm zur Finanzierung der ukrainischen Einkäufe eine andere Art der Finanzierung als kommerzielle Kredite ist.
Nach Angaben des Journalisten Świerczka unterzeichnete Błaszczak im Jahr 2022 einen Vertrag über den Kauf von Waffen aus Südkorea in Höhe von 44 Milliarden Dollar. Im Rahmen dieser Vereinbarung wurde ein erstes Darlehen für den Kauf von Ausrüstung in Spanien und Schweden in Höhe von fünf Milliarden Euro aufgenommen. Die Zahlung erfolgte hauptsächlich in Euro, mit Option zur Rückzahlung pro Jahr. In den folgenden Monaten wurden vier neue Kreditverträge direkt in Südkorea abgeschlossen.
Das bedeutet, dass, obwohl Błaszczak sich bemüht hat, die SAFE von kommerziellen Krediten zu trennen, die Tatsache, dass er in Euro ausgezahlt hat, darauf hindeutet, dass seine Argumentation nicht präzise oder falsch war.
Die Kritik seitens der Politiker der PiS bezog sich nicht nur auf die Kredite selbst, sondern auch auf die Art und Weise, wie die Regierung über ihre Aufnahme entschied. Zuvor, während der Regierung von Jarosław Kaczyński, wurden auch Kredite für die Auswahl der Währung Euro aufgenommen, was zeigt, dass das Problem nicht neu ist.
Während des Gesprächs in der Sendung "Gość Wydarzeń", die im Rahmen der Zusammenarbeit mit Polsat News stattfand, hatte Błaszczak Gelegenheit, seine Position zu erläutern. Zuvor waren seine Antworten in einem Gespräch mit dem Sejm eher defensiv und häufig fragwürdig.
Zwar sind seine Äußerungen, Kredite und Ausrüstung in Südkorea in hohem Maße mit dem Euro verbunden. Dies führt dazu, dass die Politiker der PiS, die "der SAFE" als Beispiel für die Aufnahme von Verbindlichkeiten in fremder Währung kritisieren, recht haben können. Gleichzeitig wurde der gleiche Ansatz zuvor angewendet, was darauf hindeutet, dass das Problem nicht neu ist. Es ist erwähnenswert, dass Błaszczak nicht nur seine früheren Äußerungen nicht erklärt hat, sondern auch nicht auf die Frage geantwortet hat, ob jemand ihn in die Irre geführt hat. Dies kann auf Transparenz in seinen Handlungen hinweisen.
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