Die asiatische Riesenhornisse, eine invasive Spezies, breitet sich seit ihrem ersten Auftritt im Südwesten Frankreichs im Jahr 2005 in ganz Europa aus. Sie hat sich nach Osten und Norden ausgebreitet und hat Spanien, Portugal, Italien, Deutschland und die Schweiz bis 2014 201 2017 erreicht. In Österreich wurden kürzlich zwei Nester in Lustenau entdeckt, obwohl noch keine bestätigten Kolonien etabliert wurden. Das Insekt ernährt sich hauptsächlich von Bienen, Wespen, Fliegen, Spinnen und Heuschrecken und stellt eine ernsthafte Bedrohung für die örtlichen Bienenpopulationen dar. Obwohl es im Allgemeinen für Menschen außerhalb seiner Nester harmlos ist, kann es bei einem Stich allergische Reaktionen verursachen. Die Behörden warnen davor, sich den Nesten zu nähern oder sie zu entfernen, da die Insekten sie aggressiv verteidigen. Die Europäische Union klassifiziert die Art als invasiv und fordert die Mitgliedstaaten auf, ihre Ausbreitung aktiv zu bekämpfen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel konzentriert sich auf Umweltbelange im Zusammenhang mit einer invasiven Art und liefert sachliche Informationen über ihre Verbreitung, ihr Verhalten und ihre Auswirkungen auf Ökosysteme.






