Eine Studie von Forschern der Universität Otago ergab, dass sich die Diagnosen von Autismus-Spektrum-Störungen (ASD) in Neuseeland in den letzten 15 Jahren mehr als verdreifacht haben. Die Studie, veröffentlicht in The Australian and New Zealand Journal of Psychiatry, ergab, dass mehr als 30.800 Personen während des Untersuchungszeitraums eine ASD-Diagnose erhielten, wobei die Prävalenzraten bei Kindern 1,3% und bei Erwachsenen 0,14% erreichten. Die Diagnosen stiegen in allen Altersgruppen, Geschlechtern und Ethnien, mit bemerkenswerten Zuwächsen bei der Māori-Bevölkerung und in sozioökonomisch benachteiligten Gebieten. Die Forscher schrieben den Anstieg Faktoren wie erhöhtem Bewusstsein, erweiterten diagnostischen Kriterien, verbesserten Zugang zu Bewertungen und potenziellen oder umweltlichen Einflüssen zu. Sie betonten die Notwendigkeit einer erhöhten Investition in autismusbezogene Dienstleistungen und die Nachfrage nach Arbeitskräften, um die laufige Schulung zu decken, nicht, dass Autismus ein lebenslanges Erwachsenenalter ist.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die tatsächlichen Ergebnisse einer Studie, die von akademischen Forschern durchgeführt wurde, ohne offen eine politische Agenda zu fördern.





