Die österreichische Regierungskoalition hat beschlossen, die Maßnahmen zur Senkung der Treibstoffpreise um einen weiteren Monat bis Ende September zu verlängern, um den durch Konflikte im Nahen Osten verursachten Preiserhöhung zu lindern. Die derzeitige reduzierte Maßnahme beinhaltet laut Wirtschaftsministerium eine weitere Senkung der Benzinsteuer um 1,9 Cent pro Liter. Ursprünglich im April eingeführt, bestand die Maßnahme zunächst aus zwei Teilen, die Handelsmargen für Treibstoff und die Senkung der Steuern begrenzten, was zusammen die Preise um zehn Cent pro Liter senkte. Die Margenbeschränkung wurde im Juni ausgesetzt. Die drei zentristischen Regierungsparteien treffen sich monatlich, um zu entscheiden, ob und in welcher Form die Maßnahme verlängert wird. Die rechtsextreme Freiheitspartei Österreichs (FPÖ) und andere Kritiker argumentieren, dass die Maßnahme unzureichend ist und den Verbrauchern keine erheblichen Einsparungen bringt. Staatssekretärin Michaela Schmidt von der Sozialdemokratischen Partei (ÖSP), die an den Regierungskoalitionsgespräsen teilnimmt, erklärte, dass die Einstellung des Treibstoffpreiswachstums ein wichtiges im Kampf gegen die Inflation bleibt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Entscheidung der Regierungskoalition, die Maßnahmen zur Senkung der Treibstoffpreise zu verlängern, und hebt sowohl die Haltung der Regierung als auch die Kritik von Oppositionsgruppen hervor.


