Zwei Männer betraten das Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) während eines Wochentagesbesuchs, brachen eine Glasvitrine mit einem wertvollen Diamanten und einer Platinhalskette und flohen mit dem gestohlenen Gegenstand. Der Raub ereignete sich am Donnerstag und markiert einen weiteren Vorfall in einer Reihe von hochkarätigen Museumsdiebstählen in ganz Europa in den letzten Monaten. Die Diebe, die vor der Kamera identifiziert wurden und unmaskiert erschienen, trugen Berichten zufolge eine echte Schusswaffe, was zu einer groß angelegten Suche führte. Die gestohlene Halskette, im Wert von Millionen von Dollar, gehörte der ehemaligen ägyptischen Königin Nazli und wurde 1939 für die Hochzeit ihrer Tochter mit dem zukünftigen Schah des Iran erstellt. Das MAK bestätigte den Diebstahl, förderte jedoch weiterhin seine laufende Ausstellung.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel beschreibt eine Tatsachenberichterstattung über eine Straftat ohne offensichtliche ideologische Hintergründe, erwähnt zwar allgemeinere Trends bei europäischen Museumsdiebstählen, nimmt jedoch keine parteiische Haltung ein.




