Australiens Hauptstadt schließt sich dem Waffenrückkauf als Reaktion auf den Anschlag auf Bondi Beach an
Der australische Premierminister Anthony Albanese kündigte an, dass die Hauptstadt Canberra als Reaktion auf den Anschlag auf Bondi Beach, bei dem ein Vater und ein Sohn 15 Menschen während eines jüdischen Festivals töteten, an einem Waffenrückkaufprogramm teilnehmen wird. Der Rückkauf folgt auf eine im Januar verabschiedete Gesetzgebung, die darauf abzielt, Waffengewalt zu reduzieren, die Kontrolle der Feuerwaffenlizenzen zu verbessern und Hassverbrechen zu bekämpfen. Das australische Hauptstadtgebiet (ACT), Heimat von Canberra, hat einer ähnlichen Initiative zugestimmt, die im November beginnen soll, um zukünftige antisemitische Angriffe zu verhindern. Die Angreifer, von denen angenommen wird, dass sie vom Islamischen Staat inspiriert sind, verwendeten legal erworbene Waffen. Australien meldete im Jahr 2023 über 4 Millionen Schusswaffen, wobei der neue Rückkauf voraussichtlich der größte seit dem Massaker von Port Arthur 1996 sein wird.
Die australische Hauptstadt Canberra wird an einem bundesweiten Waffenrückkaufprogramm nach der tödlichen Schießerei am Bondi Beach während eines jüdischen Festivals in Sydney Anfang des Jahres teilnehmen, kündigte Premierminister Anthony Albanese am Samstag an. Die Initiative markiert eine bedeutende Erweiterung der Bemühungen, die Waffengewalt im Land zu reduzieren, wobei das Australian Capital Territory (ACT) sich dem bestehenden Programm anschließt, das von New South Wales (NSW) als Reaktion auf den Angriff gestartet wurde, bei dem 15 Menschen getötet und mehrere verletzt wurden. Die Ankündigung kommt fast vier Monate nach dem Vorfall, der am 14. Dezember bei einer Hanukkah-Feier in der Nähe von Bondi Beach stattfand.
Die Angreifer, identifiziert als Vater und Sohn, wurden Berichten zufolge von der extremistischen Gruppe Islamischer Staat inspiriert. Beide Männer waren laut Polizeiberichten mit legal erworbenen Schusswaffen bewaffnet. Der überlebende Verdächtige hat sich nicht zu mehreren Anklagen, darunter 15 Anklagen wegen Mordes, entschuldigt und bleibt in Untersuchungshaft. Albanese bestätigte, dass die ACT-Regierung zugestimmt hat, ein ähnliches Rückkaufprogramm innerhalb ihrer Gerichtsbarkeit umzusetzen. Dies folgt darauf, dass NSW der erste Staat ist, der sich dem Programm verpflichtet, das im Januar im Rahmen neuer Gesetze zur Verringerung der Waffengewalt eingeführt wurde. Der Rückkauf von NSW soll am 2. November beginnen, während der Zeitplan von ACT nicht bekannt gegeben wurde.
Albanese lobte die ACT-Regierung für ihre Zusammenarbeit bei der Bemühung, Waffen vom öffentlichen Zugang zu entfernen. Der bundesweite Waffenrückkauf ist Teil der breiteren Maßnahmen, die von der albanischen Regierung eingeführt wurden, um Waffenkriminalität und hassbezogene Gewalt zu bekämpfen. Dazu gehören strengere Lizenzvorschriften und eine verbesserte Überwachung von Personen, die eine Feuerwaffenlizenz beantragen.
Der Angriff war die tödlichste Massenerschießung in der Nation seit dem Port-Arthur-Massaker von 1996, bei dem 35 Menschen getötet wurden. Diese Tragödie führte zu umfassenden Reformen, darunter ein groß angelegtes Waffenrückkaufprogramm, das Hunderttausende von Waffen aus dem Verkehr nahm. Das aktuelle Rückkaufprogramm wird voraussichtlich das größte in der Geschichte Australiens sein und das Ausmaß der Post-Port-Arthur-Initiative widerspiegeln.
Die ACT, die Heimat der Hauptstadt Canberra, besitzt etwa 23.000 Schusswaffen mit über 7.000 lizenzierten Besitzern. Details darüber, wie der Rückkauf im Gebiet voranschreiten wird, sind unklar, obwohl Beamte angedeutet haben, dass sie eng mit den Bundesbehörden zusammenarbeiten, um die Konsistenz mit dem NSW-Programm zu gewährleisten.
Während die Angreifer ihre Waffen über legale Kanäle erhalten haben, hat der Fall eine erneute Prüfung der australischen Schusswaffenvorschriften und der Wirksamkeit der bestehenden Kontrollen ausgelöst. Die Regierung hat noch nicht auf Anfragen nach detaillierten Informationen über den ACT-Rückkauf reagiert, einschließlich möglicher Entschädigungen für Teilnehmer oder der Arten von Schusswaffen, die für den Kauf geeignet sind.
Der Erfolg der Initiative könnte zukünftige Diskussionen über Waffenkontrolle im ganzen Land beeinflussen, insbesondere angesichts der anhaltenden Sicherheitsbedrohungen und der sich entwickelnden Muster des kriminellen Verhaltens.
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