Der Leiter der Seeverwaltungsbehörde der Vereinten Nationen erklärte, dass die Anzahl der Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus wahrscheinlich höher ist als die offiziell gemeldeten Zahlen, da viele Schiffe, die gefälschte Registrierungen oder falsche Flaggen verwenden, Vorfälle nicht melden. Seit Beginn des Konflikts zwischen den USA und dem Iran Ende Februar hat die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) mindestens 125 Angriffe registriert, von denen 34 allein im Oktober stattfanden. Der Generalsekretär der IMO wies darauf hin, dass die zunehmende Nutzung von sogenannten "Schatten-Tankern", die ihre Ortungssysteme deaktivieren, eine genaue Überwachung erschwert, obwohl regionale Staaten oft bei der Überprüfung von Vorfällen helfen. Er bestätigte keine Berichte darüber, dass US-Streitkräfte iranische Minen geräumt hätten und riet von der Durchfahrt ab, da ungelöste Sicherheitsrisiken bestehen. Ungefähr 350 bis 400 Schiffe befinden sich weiterhin im Arabischen Golf, während schätzungsweise etwa 12 Schiffe täglich trotz Sicherheitswarnungen die Straße passieren.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stützt sich ausschließlich auf offizielle Stellungnahmen der IMO (International Maritime Organization) und des US-Militärs bezüglich Sicherheitsbedrohungen. Er präsentiert sachliche Daten und direkte Zitate, ohne dabei wertende Sprache zu verwenden oder eine parteiische Haltung in Bezug auf den zugrunde liegenden geopolitischen Konflikt einzunehmen.



