Der Präsidentschaftskandidat Atiku Abubakar vom African Democratic Congress kritisierte die Wirtschaftspolitik von Präsident Bola Tinubu und forderte die Behauptungen des Präsidialkomitees für Fiskalpolitik und Steuerreformen in Frage. Atiku argumentierte, dass die Behauptungen der Regierung über die Reduzierung der öffentlichen Schulden und die Verbesserung des Wohlergehens der Arbeitnehmer irreführend seien, unter Berufung auf nicht umgesetzte Lohnerhöhungen und unbezahlte Zulagen. Er wies auf Daten der Zentralbank von Nigeria hin, die einen signifikanten Anstieg der Staatsverschuldung zeigten und diese Schulden eher auf eine Umstrukturierung als auf eine echte Rückzahlung zurückzuführen. Atiku stellte auch die Behauptung der Regierung in Frage, dass die Subventionsersparnisse den nigerianischen Bildungskreditfonds finanzieren, und wies auf eine alternative Finanzierungsquelle hin. Er beschuldigte die Verwaltung, die Verantwortung für die steigenden Schuldenkosten auf die Zinssätze zu verlagern, anstatt schlechte Kreditpraktiken anzugehen. Atiku wies auf die anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen hin, einschließlich der Arbeitslosigkeit und der Abwertung als Fehlscharakter des Währungssystems.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Kritik an der Wirtschaftspolitik von Präsident Tinubu durch die Linse einer prominenten Oppositionsfigur, Atiku Abubakar, der Daten und Argumente präsentiert, die das Narrativ der Regierung in Frage stellen.



