In Äthiopien haben Kämpfer der Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) erneut mit Regierungstruppen in gewaltsamen Konflikten gezeigt. Laut Aussagen des stellvertretenden Vorsitzenden der TPLF, Amanuel Assefa, startete die Regierung am Morgen des Berichtsdatum einen Angriff auf die Streitkräfte von Tigray im nordöstlichen Shererina, nahe der Grenze zu Sudan. Die Kämpfe finden im westlichen Teil der Region Tigray statt, wo das Gebiet von Nationalisten aus der Region Amhara kontrolliert wird. Dies markiert eine neue Eskalation nach dem Ende des Bürgerkriegs im Norden Äthiopiens im Dezember 2022, bei mindestens 600.000 Menschen. Die TPLF, die zuvor Unterpräsident Abiy Ahmed Abe entmachtet wurde, bleibt weiterhin verboten und wird von Addis Abeba beschuldigt, sich an der Nachbarschaft Eritreas zu beschuldigen und sich für den Krieg gegen Äthiopien zu bereiten.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel berichtet über den Konflikt zwischen der TPLF und der äthiopischen Regierung, wobei die Regierung als Aggressor dargestellt wird. Die Darstellung betont die Verbotssanktion der TPLF und ihre angebliche Annäherung an Eritrea, was eine kritische Haltung gegenüber der Regierung signalisiert


