Eine Fähre mit etwa 270 Passagieren und Besatzungsmitgliedern kenterte vor der Küste von Kyrenia in Nordzypern, was zu mindestens acht Todesfällen und 18 Vermissten führte. Der Vorfall ereignete sich kurz nach der Abfahrt der Fähre von Kyrenia am Mittag, Berichten zufolge aus unbekannten Gründen. Überlebende beschrieben die unregelmäßige Bewegung der Fähre, wobei der Bug beim Aufprall zerbrach und zu Überschwemmungen im Inneren des Schiffes führte. Von den 267 Personen an Bord wurden 241 gerettet. Die Fähre war Teil eines täglichen Shuttleservices, das Nordzypern, eine nur von der Türkei anerkannte Region, mit der Türkei verband. Der türkisch-zypriotische Führer Tufan Erhurman äußerte tiefe Traurigkeit über die Tragödie und die Such- und Rettungsoperationen wurden trotz des Versenkens der Fähre auf eine Tiefe von 514 Metern fortgesetzt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält eine sachliche Darstellung einer Seeschifffahrtskatastrophe mit einer Fähre, die zwischen Nordzypern und der Türkei verkehrt.






