Tomas Antropikas, ein 22-jähriger litauischer Handwerker, widmet sich der Bewahrung jahrhundertealter Webtraditionen. Er kreiert komplizierte Textilien, rekonstruiert traditionelle Kostüme, färbt Garne, Spinnen, Zöpfe, Körbe und Strickwaren, obwohl er keine Schuhe herstellt. Seine Werkstatt verfügt über vier Webstühle, darunter eine, die einen von dem südlichen litauischen Dorf Marcinkonys inspirierten Schal produziert, und eine andere, die Stoff für eine polnisch-litauische Grenzregion herstellt. Seine Leidenschaft begann früh, beeinflusst durch das Nähen seiner Großmutter und eine Kindheitsbegegnung mit einem Fernsehprogramm mit traditionellen Gewebebanden. Ein Lehrer führte ihn in das Weben ein und löste ein tiefes Engagement aus, das sich jetzt eher wie eine Notwendigkeit als ein Hobby anfühlt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel konzentriert sich auf den kulturellen Erhalt und das traditionelle Handwerk, was unpolitisch ist.





