Ein neuer Bericht der National Academy of Sciences, Engineering and Medicine hebt die Fortschritte in der Wissenschaft der Klimaattribution hervor, die sich nun darauf konzentriert, zu verstehen, wie die vom Menschen verursachte globale Erwärmung zur zunehmenden Häufigkeit und Schwere überlappender extremer Wetterereignisse beiträgt. Der Bericht stellt fest, dass traditionelle Methoden zur Zuordnung einzelner extremer Ereignisse unzureichend werden, da sich die Klimaextreme zusammenschließen und häufiger auftreten. Die Forscher betonen die Notwendigkeit standardisierter Methoden und verbesserter Klimamodelle, um lokalisierte Auswirkungen besser zu bewerten, insbesondere in Gebieten mit begrenzten Beobachtungsdaten. Die Studie fordert auch eine engere Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und lokalen Behörden, um die Katastrophenvorsorge und die Schätzung der Verluste zu verbessern. Zu den jüngsten Beispielen gehören die 2021 im Nordwesten des Pazifik ausgelöste Hitze und die europäische Hitzewelle, die über 5.000 Todesfälle verursachte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen ausgewogenen Überblick über die wissenschaftlichen Entwicklungen im Bereich der Klimaschutzbewertung, ohne offen eine politische Agenda zu fördern.






