Der Vorfall hat scharfe Kritik von Archäologen und Historikern ausgelöst, die argumentieren, dass die Verwendung solcher Artefakte als Schmuck ethisch problematisch ist, insbesondere angesichts ihrer umstrittenen Herkunft und der geopolitischen Spannungen zwischen Iran und den Vereinigten Staaten. Bei der Veranstaltung wurde Zendaya mit verzierten Goldplaketten fotografiert, die vom Juwelier Glenn Spiro als Teil seiner Sammlung mit dem Titel Materials of the Old World in Ohrringe umgewandelt wurden.
Diese Gegenstände wurden später von dem in London ansässigen Juwelier Barron London gekauft. Das Unternehmen erklärte, dass sie informierte Diskussionen über die Ursprünge, die Bewahrung und den Wert der außergewöhnlichen Handwerkskunst begrüßen und fügte hinzu, dass sie hoffen, dass die Ohrringe als Erinnerung an das dauerhafte künstlerische, kulturelle und historische Erbe der Region dienen könnten. Archäologen haben Bedenken hinsichtlich der ethischen Auswirkungen der Neuausnutzung alter Artefakte für den kommerziellen Gebrauch geäußert. Professor Peter Edwell, Ehrenprofessor für Geschichte und Archäologie an der Macquarie University in Australien, beschrieb die Gegenstände als umstritten.
Er stellte fest, dass der Ziwiye-Schatz geplündert wurde, bevor systematische archäologische Ausgrabungen stattfanden, was zu seiner Zerstreuung unter privaten und öffentlichen Sammlungen führte. Laut Edwell ist der Handel mit solchen Artefakten oft mit kriminellen Netzwerken verbunden, die sich mit anspruchsvollen, mehrstufigen internationalen Praktiken beschäftigen.
Das iranische Forensische Archiv hat eine Petition gestartet, in der Transparenz bezüglich des Ursprungs der Goldscheiben gefordert wird. Die Archäologin Lauren Lien von der Universität Lüttich in Belgien widerspricht dem Trend, echte Artefakte zu tragen, die wahrscheinlich geplündert wurden, und erklärt, dass diese Praxis den illegalen Handel fördert und die Arbeit von Experten untergräbt, die sich der ethischen Erhaltung und dem Schutz von Kulturgütern widmen. Lien betonte, dass die Umwandlung archäologischer Artefakte in Schmuck ein umstrittenes Thema ist.
Im Gegensatz zu Restaurierungsbemühungen, die darauf abzielen, Gegenstände für zukünftige Generationen zu bewahren, beinhaltet der Prozess der Wiederverwendung irreversible Aktionen wie Bohren, Schneiden, Färben und Umformen. Diese Prozesse können nicht rückgängig gemacht werden und werfen ernsthafte Fragen über die langfristigen Auswirkungen auf die Integrität historischer Artefakte auf. Die Debatte hebt breitere Fragen rund um den Besitz und die Behandlung des kulturellen Erbes hervor.
1 Berichte
DnevnikUnabhängig🔒ProgressivFaktentreue 85Objektivität 60vor 18 Std. Archäologen verblüfft und empört: Star-Schauspielerin zieht sich 3000 Jahre alte Ohrringe von fragwürdiger Herkunft anBei der Premiere des Films 'Odyssey' in London wurde die amerikanische Schauspielerin Zendaya fotografiert, die 3.000 Jahre alte Goldmedaillons trägt, von denen angenommen wird, dass sie aus dem Ziwiye-Schatz im heutigen Iran stammen. Dies löste Kritik von Archäologen und Historikern aus, die ihre Wahl als sehr problematisch bezeichneten. Die Artefakte wurden in den späten 1940er Jahren im Iran entdeckt, wurden aber geplündert, bevor eine ordnungsgemäße archäologische Ausgrabung stattfinden konnte. Sie wurden später in privaten und öffentlichen Sammlungen verteilt. Experten wie Peter Edwell und Zirrar Ali hoben Bedenken über die Plünderung des Kulturerbes und die mögliche Beteiligung krimineller Netzwerke am Handel mit solchen Gegenständen hervor. Die Medaillons wurden Berichten zufolge von dem Juwelier Glenn Spiro in Ohrringe umgewandelt und durch den Londoner Juwelierladen Barron verkauft.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Kontroverse um Zendayas Wahl des Schmucks als ein sensibles Thema, das mit internationalen Konflikten verbunden ist, an denen die USA und der Iran beteiligt sind, und betont die Plünderung des kulturellen Erbes und kritisiert die Tat als unsensibel in Zeiten geopolitischer Spannungen.
Warum Faktentreue (85): The article reports that archaeologists and historians criticized Zendaya for wearing 3000-year-old earrings at a film premiere, citing their controversial provenance and potential criminal origins. It references Peter Edewell’s comments about the artifacts being looted and dispersed before proper a
Warum Objektivität (60): The tone leans toward criticism of Zendaya and implies a moral judgment about her choice of jewelry. The article frames the situation as problematic and highlights the controversy, but does not present multiple perspectives or balance the discussion with counterarguments.
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