Argentinien hat erklärt, dass es keine Vergeltungsmaßnahmen ergreifen wird, nachdem Brasilien die diplomatischen Beziehungen aufgrund der jüngsten Kritik des argentinischen Präsidenten Javier Milei an dem brasilianischen Präsidenten Luiz Inacio Lula da Silva herabgestuft hat. Der Außenminister Pablo Quirno bestätigte, dass Argentinien keine diplomatischen Gegenmaßnahmen ergreifen würde, nachdem Brasilien beschlossen hatte, die Beziehungen über einen Charge d'affaires statt über einen vollständigen Botschafter zu verwalten. Dies folgt auf Mileis wiederholten Anschuldigungen, Lula einen "Dieb", "Korrupt" und "Ex-Knack" zu nennen. Trotz der früheren Verurteilung von Lula wegen Korruption, die später aufgehoben wurde, ist die Spannung der niedrigste Punkt in den bilateralen Beziehungen, seit Milei im Jahr 2023 das Amt antrat. Der Streit tritt vor den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen Brasiliens auf, bei denen Lula eine vierte Amtszeit gegen Flavio Bolsonaro anstrebt, der Unterstützung von Milei erhalten hat. Inzwischen ist Brasilien auch in einen diplomatischen Konflikt mit den USA verwickelt, wo das Visum des brasierten Botschafters entzogen wurde.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert beide Perspektiven, ohne offen eine der beiden Seiten zu bevorzugen. Er enthält Zitate von Lula und Milei, die den Kontext ihrer jeweiligen Positionen und Handlungen liefern.






